Dienstag, 19. November 2013

tscholante liefert ab


tscholante liefert ab. und zwar erst tore, dann bericht.
aus der red dome arena meldet sich die bolzgroundlegende vom neunten spieltag:


Wer 1:0 führt, der stets verliert… 

 „Hoppla, da sind doch tatsächlich schon ein paar extreme Heißkisten am Werk!“ dachte ich bewundernd, als ich gegen 14:45 Uhr mal wieder zum samstäglichen Bolzen nach Weil kam.

Bei näherem Hinsehen entpuppten sich jedoch die vermeintlichen Steiler-Mitstreiter als konditionsschwache Weiler Jungdosen, die kurz nach drei verschmutzt den Heimweg antraten und auch nicht zum Weiterkicken zu bewegen waren.

Die wahren Protagonisten betraten dann nach und nach das tiefe Geläuf und machten sich - der Außentemperatur angemessen - mit der beliebten Physio-Übung „Ballzuschiebing“ ausgiebig warm. Nach kurzer Diskussion standen sich dann die Teams wie folgt gegenüber:

Team 1: Svenegal, Jörginho, Discopässe Bomber Jo, Volker Finke, Bötschi Arnoautovic
Team 2: Nesta, Boss, Beckiham, Thierry Wacker 04, Mertesacker, Tscholante

„Kurz“ nach Beginn traf dann noch Familie Börgardts ein und verstärkte Team 1 (Sparwasser-Junior) bzw. Team 2 (Sparwasser-Senior). Leider hatten sie nur ein paar Socken dabei, so dass der Junior barfuß in den Kickschuhen stand.

In der üblichen torarmen Anfangsphase schlug es dann zuerst bei Beckiham ein, der Timo-Hildebrand-like einen Schuss nach vorne abprallen ließ und somit Team 1 das 1:0 ermöglichte. Wer nun dachte, dass das etwas jugendlicher wirkende Team 1 das Spiel an sich reißen würde, sah sich getäuscht.

Nach dem postwendenden Ausgleich entschloss sich Bötschi (nach mehreren Fehlversuchen am immer stärker werdenden Beckiham) das Spielgerät mal ins eigene Tor zu bugsieren. Dieses Missgeschick schien die Truppe um Lautsprecher Svenegal so zu lähmen, dass die Tore vom 3:1 bis zum 8:1 wie reife Früchte fielen.

Beim Stand von 8:1 (in Worten: ACHTEINS) wechselte Sparwasser-Senior die Seiten, um das mittlerweile leicht demoralisierte Team 1 zu verstärken. Diese Maßnahme führte zwar relativ zügig zum 2:8 und entsprechenden „des packa mir noch“-Ausrufen bei Team 1, doch Erfahrung, Einsatz und Passsicherheit waren an diesem Nachmittag eindeutig auf Seiten von Team 2.

Mit einer extrem flachen Raute, vielen Bällen in die Schnittstellen der Abwehr von Discopässe Jo und einer ständig wechselnden „falschen Neun“ hielt man Team 1 weiter auf Distanz. Beckiham hielt was zu halten war und sah am Ende wie der Sieger eines „Tough-Mudder-Wettbewerbs“ aus.

So beendete Team 2 den Samstagnachmittag mit einem niemals gefährdeten und auch in der Höhe völlig verdienten 11:4 (oder 12:4?).

Tscholante

anm. d. red.: mit seiner ihm angeborenen bescheidenheit unterließ es der steilerkamerad tscholante zu erwähnen, dass er von den elf toren seines teams mindestens zwölf gemacht hatte. und zwar was für welche. aber im gegenzug ist die steiler redaktion ja auch für ihr bolzplatzlegenden-topleistungen-bestätigendes ballerina-netzwerk berühmt.

am neunten spieltag in geberlaune: tscholante (archivbild)





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