Dienstag, 30. Juni 2009

Ramp Rider Guide Europe - Prien am Chiemsee



RC Holze Routinier Micha liefert uns einen Testbericht zur Ramp im Spaßbad Prienavera in Prien am Chiemsee:

"Die Ramp der Firma Hartwigsen (hüstel) wurde streng nach Euronorm 1069 errichtet, ist gemäss Gebrauchsanweisung (bitte Zutreffendes ankreuzen) mittelschwer und bietet die Möglichkeit der Orientierungslosigkeit durch ein eingebautes "Black Hole". Topfeature ist natürlich die direkt neben dem "Landebecken" angebrachte Zeitmessungstafel, die eine sofortige Erfolgskontrolle und damit erst ein effektives Training möglich macht.
Mit einer persönlichen Bestzeit von 13:23 konnte ich bei meinen Testläufen die Alltime-Bestzeit und die Tagesbestzeit nicht mal annähernd erreichen. Die versprochene Orientierungslosigkeit trat nicht ein, aber die in der Röhre hier und da fröhlich bunt blinkenden Lämpchen fand ich doch sehr putzig."

Da fragen wir uns sogleich, ob der Begriff "Landebecken" dem - vom RC schon seit Jahren geforderten - nach oben gerichteten Rampen-Austrittswinkel Rechnung trägt und hier fulminante Takeoffs mit ausgeprägter Flugphase möglich sind. Leider scheint das nicht der Fall zu sein. Die Beckentreppe ist da sicher ein, sagen wir mal, Argument.

Freitag, 26. Juni 2009

Lauf, Junge, lauf!

Noch mehr als eine Zusammenstellung von Fußballtoren erzeugen aneinander gereihte Rugby Tries das sportfiebrige Gefühl beim Betrachter. Der begeisternde Moment ist nicht so kurz, die Jungs werden mit dem Ball über das ganze Feld gejagt und rasen in Richtung Try-Linie. Nimm Dir ein paar Minuten und schau der besten Mannschaft der Welt beim Abgehen zu.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Road to Freibadparkplatz (-37)



Dank innovativer Badekappentechnologie drückt Gogo (3*) bei seinem ersten Eisenmenschauftritt 1999 seine Schwimmzeit unter 12 Minuten. Was er nicht bedachte: Panik im Feld, alle fliehen. Er jagt die zweite Startgruppe vor sich her und treibt so auch Uwe S. (11*) zu einer rekordverdächtigen Schwimmzeit und zu dessen erstem Sieg. Tief beeeindruckt von dieser Grenzerfahrung gründet Gogo kurz darauf die Band "Dicker Hai".

Mittwoch, 24. Juni 2009

Road to Freibadparkplatz (-38)


"Unterschätzt mir den Rutsch-Split nicht!" Mahnende Worte von alten Hasen, die Rampe nicht als Erholungsbad zu betrachten, um mal kurz abzuliegen, sondern dranzubleiben, zu kämpfen und auch in der Rinne die volle Körperspannung zu bringen. Wir sehen hierzu im heutigen Beitrag einen Positionskampf vom 2. Eisenmenschen 1991. Uli (14*) verlässt den Rampenausgang hochdynamisch, sieht aus, als ober er den Schwung vom Takeoff noch voll mitnimmt, während Jens (13*) offenbar noch über seine Rutschzeit und die verloren gegangenen Meter nachgrübelt und abreißen lassen muss. Im Ziel fehlen Jens genau 3 Sekunden auf Uli. Wenn er die mal nicht in der Rampe verloren hat.

Samstag, 20. Juni 2009

Steilerspieler des Jahres 2009


Verleihung der Auszeichnung "Steilerspieler des Jahres 2009" an Svenegal und Ehrung durch den Spielausschussvoritzenden Herrn Netzer. Der Preis wurde vergangenes Jahr vom Fachmagazin für Sportkultur und dritte Halbzeiten erstmals vergeben. Das Auswahlkomitee würdigte einerseits die herausragende Punkteausbeute von Svexiko und den unangefochtenen ersten Tabellenplatz in der letzten Saison. Auch gingen die vorbildlichen 25 Saisoneinsätze in die Beurteilung ein. Zudem rief die Tatsache, dass am 4. Spieltag Svenegals Spielerfrau in seinem Team auflief und mit ihm gemeinsam siegte, ebenfalls anerkennendes Kopfnicken bei den Juroren hervor. Alles in allem ein verdienter Titel, der auch in der kommenden Saison wieder den altbekannten und heißgeliebten Lautsprecherfußball erwarten lässt.

Freitag, 19. Juni 2009

Maximale Kontrolle


Schon wieder Haare. Das Steiling-Produkt "steil gehen" verspricht "maximale Kontrolle". Ist ja auch wichtig, dass man über das Haar die maximale Kontrolle hat. Sieht man ja auch in der Bundesliga. Dort wird schon eifrig vor dem Spiel gegelt (was für ein Wort, gegelt) und nicht erst zur dritten Halbzeit. Oder ob sich die Ballkontrolle damit verbessern lässt? Jedenfalls danken wir dem Schwarzkopf-Vertreter Köppelralph für die Beschaffung dieses Topprodukts. Bildet mit der Linie "Guhl Man" genannt "isch Guhl Man", die weiland der Herr Stoffel entdeckte, die Basis der modernen Herrensporttaschen-Ausrüstung.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Road to Freibadparkplatz (-44)



Sportfoto des Jahres, Kategorie Warmup, vom Eisenmenschen 1999. Es gibt auch nach bald 20 Jahren nur wenige stilvolle Möglichkeiten, sich an der Massenstart im Schwimmbecken zu begeben. Beliebt ist immer noch ein Hawaiier, der jedoch zumeist in der ohnehin korrekteren Kleingruppenchoreo gezeigt wird. Solo beeindruckt die Sportkameraden, wenn Du vor dem Eintauchen ein wenig über das Wasser schwebst. Berti (16*) zeigt hier mal eben, wie das geht. Für den Sieg hat es dann am Ende überraschenderweise trotzdem nicht gereicht. Mit 71 Finshern war die 99er Ausgabe die zweitgrößte bisher, nur übertroffen von 75 Eisernen im Jahre 2002.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Road to Freibadparkplatz (-45)

Um den Jubiläumseisenmenschen standesgemäß zu würdigen und die Teilnehmer richtig heiß auf den 1. August zu machen, bringt uns das Steiler Magazin in den Wochen davor Eindrücke von den vorangegangenen 19 Treffen. Die einzigartige Retrospektive kann dank aufwändiger Recherchen und ermöglichter Einblicke in private Materialsammlungen den Freunden des Eisensports erstmalig in dieser Form zugänglich gemacht werden. Wir danken allen Athleten für die guten Poser-Arbeiten der letzten 19 Jahre. Für die weniger Szenekundigen noch ein Hinweis: Das Sterne-Rating zeigt dem Leser die Anzahl der solo gefinishten Eisenmenschen an.



Los geht es mit einem Wengertsteigeduell von Armin (17*) und Peter (19*) aus dem Jahre 1997. Beide haben keinen Blick für die schöne Morgensonne, sondern holen am Schlussanstieg noch mal alles raus und gehen gleich gemeinsam in die Wechselzone. Peter wirkt gewohnt heiter. Am Ende siegt er (im 175 T-Shirt), Armin wird Fünfter. Dazwischen SK, GM und Tilli, woran wir ersehen, dass wir uns in den Jahren der goldenen Ära des Garagenteams beim Eisenmenschen befinden. Diese endet leider viel zu früh mit dem letzten Start der drei Podestfahrer des Teams im Jahr 2000 und dem Rückzug vom Eisensport. Im Hintergrund RC-Holze-Filmemacher Schmiddi bei Dreharbeiten.

Montag, 15. Juni 2009

Swamp Soccer


Swamp Soccer, eine Entdeckung vom Boss: "... ich wusste ja schon immer, dass wir zu den Trendsettern gehören, hier nun die Bestätigung." Hinweis der Redaktion an alle Steileraner: So sieht ein tiefer Platz aus! Übernächstes Wochenende finden übrigens die Weltmeisterschaften in Schottland statt. Aus Finnland kommend schwappt der Sport nun in die Welt. Ähnlich zum Steiler FC ist der Verband gemeinsam mit dem Snow Soccer organisiert. In den einschlägigen Videostationen im Netz findet der Neugierige eine Menge Material. Nicht immer sieht das allerdings wie ein Ballsport aus. Aber wem Dinge wie Umgraben, Schlammcatchen und Moorwanderungen Freude machen, der ist hier richtig.

Freitag, 12. Juni 2009

Speed Slider Contest


Wer beim Eisenmensch gut aussieht, hat offenbar auch beim Speed Sliden im großen Stil hervorragende Erfolgsaussichten. Peter M., einer von zwei Gewinnern des sagenumwobenen Zeitnahmeausfall-Eisenmenschen von 1993, zeigt auch über die Langdistanz herausragende Rutschleistungen und holt den Titel, wie wir der Zürichsee-Zeitung vom 20.11.2006 entnehmen können. Dank an Hepro.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Zu Gast in der Hockey Oberliga



SV Böblingen - SSV Ulm 1846 3:2

Stürmischer Wind begleitet die stürmischen Bemühungen der Ulmer, in der zweiten Hälfte nach dem Tor zum 3:1 doch noch Zählbares aus Böblingen mitzunehmen. Doch die SVB-Abwehr steht. Bis auf eine kurze Ecke, die die Ulmer zum 3:2 noch am chancenlosen Keeper Olli vorbei einnetzen können. Dieser bejubelt anschließend den Sieg seines Teams und die Festigung des zweiten Tabellenplatzes. Ulm hat einen zehnköpfigen und überwiegend weiblichen Fanblock dabei, der durch laute Anfeuerung - zumindest in unmittelbarer Nähe - echte Stadionathmo auf den Kunstrasen zaubert und auch vor Beschimpfungen von Gegner und Schiri nicht zurückschreckt.
Coole Sache sind übrigens die grünen Karten wegen Meckerns. Für den interessierten Laien: Grün ist die normale Verwarnung, die entspricht also der gelben Karte beim Kicken. Aber wenn Du wegen Meckern verwarnt wirst, dann ist die ganze Mannschaft verwarnt. Hat mir eine Spielerfrau erklärt. Das sollte man mal im Profifußball einführen. Das Wort "Rudelbildung" würde aussterben.




Mittwoch, 10. Juni 2009

1 - 8 - 20



1 - 8 - 20. Eisenpete nennt uns freundlicherweise die wichtigste Zahlenkombination 2009 für den Dauerbrenner Eisenmensch. Am 1.8. steigt die 20. Auflage des berühmtberüchtigten Sommerklassikers.

Professionelles Rutschtraining und Umstellung des Wochenendschlafrhythmusses sind hierbei traditionell die beiden größten Herausforderungen in der Vorbereitung. Schwimmen, Radfahren und Laufen kann ja ohnehin jeder.

Die wichtigsten Fortbildungs- und Memorabilia-Materialien findest Du hier im Steiler Magazin unter dem Label "RC Holze". Die Start-Formalitäten erledigst Du über http://www.eisenmensch.homepage.t-online.de/.

Wir sehen uns dann am 1.8. um 6:30 Uhr am Beckenrand.

Im Bild oben sehen wir zur Einstimmung auf das frühmorgendliche Eintauchen den Eisenstart 1992 zur 3. Ausgabe. Legendärer Jahrgang mit geänderter Radstrecke, Crosslaufanteil und Ziel direkt am Frühstücksbuffet. 57 Finisher riskierten bei regnerischem Wetter den Wolfenbuckel abwärts Kopf und Kragen in der anschließenden Rechtskurve. Peter und Mike legten sich dann auch prompt hin. Tom gewann.

Montag, 8. Juni 2009

Höhentraining



Dem Hitman Tiffi G. verdanken wir diesen brandaktuellen Beitrag:
"hallo freunde des runden leders, ein echter hexenkessel mit naturtribünen auf 2000 m höhe ist diese bolzarena bei der bergstation der plose-gondelbahn bei brixen in südtirol. spielfeldgröße ca. 15x20 m. nachdem ich fotografiert habe ist aus dem nahgelegenen hotel tatsächlich ein papa mit seinem sohn zum kicken gekommen."
Tadelloser Platz und sicher nicht so hartgefroren wie die Arena bei Tiffis einzigem Saisoneinsatz im Hexenkessel des Steiler FC.