Freitag, 31. Juli 2009

Road to Freibadparkplatz (-1)


Morgen ist es also soweit. Der 20. Eisenmensch startet. Und das bedeutet auch das Ende unserer kleinen "Road to Freibadparkplatz". Initiator Peter (19*) - er wird sich morgen wenn alles klappt sein zwanzigstes Sterchen sichern - kann wirklich stolz auf seinen kleinen und fröhlichen Wettkampf unter Freunden sein, den er einst im Vorgarten des elterlichen Hauses ausrief.
Zum Abschluss ein Foto aus dem Jahr 1991. Was fällt uns auf - von der veränderten Brillenmode mal abgesehen? Peter (19*) sieht aus, als hätte er gerade tatsächlich einen Wellnessparkour durchlaufen (siehe hierzu auch Beitrag vom 24.07.2009) und nicht als ob er schon 55 Minuten Eisen gegeben hat und auf der Zielgerade zum Sieg hechelt, was ja hier tatsächlich der Fall ist. Welch tiefenentspannter Gesichtsausdruck. Vorbildlich.
Und ja, natürlich, das Stadion gibt es auch noch nicht so lange wie den Eisenmenschen. Der altehrwürdige und zu diesem Zeitpunkt leider schon umzäunte Rasenplatz, Zeuge zahlloser Jugendfußballclashes, ist somit auch gleich mal dokumentiert.
Das Steiler Magazin gratuliert dem Eisenmenschen zum Jubiläum und hofft auf ein langes Leben, wofür der Organistor Peter (19*) einen langen Atem gut gebrauchen kann, in jeder Hinsicht.

Mittwoch, 29. Juli 2009

Sechste Saison des Steiler FC



Die Vorbereitungen für die neue Saison des Steiler FC laufen auf Hochtouren. Der Maschendraht hinter den Toren wurde erneuert. Die Spieler machen sich in den unterschiedlichsten Trainingszentren der Welt fit für eine aufregende Saison.

1. Spieltag Saison 2009/2010
Samstag, den 29. August 2009
15 Uhr
Bolzgrund Schönberg
Holzgerlingen
Germany

Seid dabei, wenn die Bolzplatzstars um die beiden "Steiler Spieler des Jahres" 2009 und 2008 einschweben wie auf dem abgebildeten Kunstwerk eines jungen Fans.

Dienstag, 28. Juli 2009

finbreakers radical music



Ein Hit aus Hepros steiler Surfecke versehen mit dem Kommentar "windsurfing will never be the same". Yes. Bissle wie Beach Boys gepaart mit den Les Humphries Singers. Die Choreo beim Refrain verdient intergalaktischen Respekt.

Montag, 27. Juli 2009

Road to Freibadparkplatz (-5)




Die Tageszahl in unserer Überschrift wird immer kleiner, das Treiben auf der Strecke, im Becken, in der Ramp nimmt hingegen zu. Einige Eindrücke der vergangenen Tage, zum Schutz der Privatsphäre bleibt die Darstellung anonym. Die Namen der Protagonisten liegen der Redaktion vor. IM B. (16*) berichtet:

Unter der Woche, 15 Minuten vor Badeschluss. K. (6*) und H. (7*) legen noch eine Schwimmeinheit ein. IM B. beobachtet das Geschehen, Abendbrot und Kinderaufsicht simulierend. Nach zwei Bahnen spricht H. vom Abmelden. Später werden beide noch in der Nähe der Rutsche gesehen.

Samstagabend, mit T. (11*) die Radstrecke noch mal abgefahren, um die Schaltzeitpunkte in der Schönaicher Umleitung zu optimieren. Am Freibadausgang beim Start/Ziel-Bereich steht ein einsames Rad mit Helm. Aha. Athlet wird nicht gesichtet. Befindet sich wohl gerade auf der Laufstrecke. Rad unbekannt. Eher breitensportliche Herrensportrad-Technologie, der sollte also zu packen sein. Das Auto von R. (1*) auf dem Parkplatz. Im Wald keine weiteren Auffälligkeiten.

Sonntagmorgen. K. (0*) testet seine neue Schwimmbrille. B. (16*) den neuen Weltrekordanzug sowie die Einstellungen seiner Stoppuhr. T. (11*) übt tatsächlich den Wechsel vom Schwimmbecken zur Rutsche!

K. (0*) spricht von einer guten Radzeit und mimt den ahnungslosen Wechselanfänger (Abtrocknen, Socken, Brille,...). Da kommt M. (17*), sieht ganz verschwitzt, aber auch irgendwie glücklich aus (siehe hierzu auch den Beitrag über die Endorphine vom 03.07.2009). "Komme gerade aus dem Wald, habe einmal alles komplett gemacht." Alle Achtung! D. (12*) war am Morgen offenbar auch schon unterwegs. IM B. versucht, das Restprogramm für diese Woche in Erfahrung zu bringen, ausweichende Antwort: "Ich mach jetzt nix mehr." Hmm.

Beim Verlassen der Wettkampfstätte entdecken wir U. (16*), ganz gechillt im Schatten sitzend bei einem kühlen Hellen: "Dies' Jahr mal ganz ohne. Muss au mal gehen." Er meint vermutlich ganz ohne Training. Starten wird er natürlich. Im Gegensatz zu J. (12*): "Ich mach dann nächstes Jahr wieder mit."

Freitag, 24. Juli 2009

Road to Freibadparkplatz (-8)



Jeder Athlet benötigt eine auf seine Vorlieben zugeschnittene Ansprache. "Quäl Dich, Du Sau!" beispielsweise ist nichts für die zart besaitete Mimose. Auch eine individuelle Übersetzung der Ausschreibung kann im Vorfeld eines Eisenmenschen helfen, Zweifler zu überzeugen. So wie diese der Redaktion zugespielte Ankündigung eines Wellnesstags von Autor Lorenzo (12*). Großer Sport, wie man so schön sagt.

"Übernächstes Wochende findet am Rande des Schönbuchs wieder der Wellnesstag für Frühaufsteher statt.
Traditioneller Beginn ist mit dem ersten Hahnenschrei. Im idyllischen Waldfreibad in Holzgerlingen starten wir - den Klang des Hahnenschrei im Ohr - mit einer individuell abgestimmten ca. 10 min. Kneipp-Ganzkörper-Kaltwasseranwendung - bei Bedarf kann diese Anwendung auch auf 15 min. ausgedehnt werden.
Nach einer wagemutigen Rutschpartie folgt eine gemütliche Radelmorgenrunde durch die angrenzenden Weiler. Sinn dieser Einzelanwendung ist es, die Lungen mit frischer Morgenluft zu füllen und den Blick sanft über die morgentauverhangenen Wiesen streifen zu lassen. Abschließend erfolgt eine aktive Atemübung mittels eines Laufmantra. Der Weg aus feinem Kiesel führt uns im Sinne Feng Schuhis über homöopathische Höhen, transzendente Täler und den inneren magnetischen Schwingungen folgend immer rechts herum drehend - bis zur finalen Schleife linksdrehend in die Höhen des Olymps.
Anschließend werden wir in einem Sitzkreise im Freiluftbereich der Rote-Erde-Arena den Wellnesstag bei Mate bzw. Gerste im Tee ausklingen lassen. Hierfür bitte Sitzkissen und warme Socken mitbringen."

Donnerstag, 23. Juli 2009

Auf Kur



Wo gibt es denn einen Tennisclub mitten im Kurpark? In Bad Wildbad im Nordschwarzwald. Zwischen rauschendem Bach, Kneipp-Therapeutik-Becken und Liegestühlen für die Kurgäste findet man mit geringfügigem Suchaufwand auch am Sonntagmorgen die sechs Tennisplätze des TC Bad Wildbad. Zwei davon gibt es sogar schon seit 1906. Der altehrwürdige Gasthof dazu brannte vor ein paar Jahren ab. Heute gibt es hier ein moderneres Clubhaus und guten Cappu. Die Sonne schaut auch vorbei. Was will man mehr? Ja genau: Gewinnen! So wie Pistolpete, der sich gerade locker macht, um im Anschluss aus einem 3/6 und 2/5 noch einen Sieg zu machen. Die LaOla seiner Kameraden schwappt über die Clubhausterrasse durch den Kurgarten.

Dienstag, 21. Juli 2009

So sehn Sieger aus



Dritte Halbzeit und Spieltagsnachbereitung der unglaublichen Meistermannschaft Herren 30 Bezirksoberliga 2009.
Siegreich am Start: Newcomer-Björn, Fränky-Inschenjöre-Absorber, Klaus-Ehrminator-Ex-Senior-VM, Andy-Bimbo-Bimbodolski, Hämmer-Hämäläinen-Doppelgarage, Paki-Pete-Punktegarant und Svensationell-Svexiko-Sharapova.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Wohnzimmer


Na gut, der Boris hatte einen gepflegten Rasen bei sich im Wohnzimmer. Den haben wir nicht in unserer guten Stube. Aber Du betrittst den Ascheplatz und spürst sogleich das olympische Feuer. Blick nach unten: Schweiß und Tränen auf roter Erde. Ohren auf: Schreie der Freude, des Entsetzens. Stöhnende Vierzigjährige, die jeder Sharapova das Wasser reichen. Blick nach Süden: Das Holzgerlinger Skiparadies Buch. Einst mit Traktorlift bestückte Wintersportarena und sagenumwobener Austragungsort lebensbedrohlicher Wettbewerbe im Skispringen, in der Abfahrt und im 5-Sitzer-LKW-Reifen-Bob. Blick nach Norden: Radstrecke des Eisenmenschen, dem besten Soul-Tria+1-Rennens der Welt. Große Sportkulturlandschaft.
Court #4 hat für heute Feierabend und wünscht allen Athleten eine angenehme dritte Halbzeit und einen tiefen Schlaf mit Träumen von Titeln und Triumphen. Hartwasen-Lachen! Einen besseren Namen für dieses Wohnzimmer hätte man sich nicht wünschen können.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Road to Freibadparkplatz (-17)


Heute sind wir Zeuge eines bezogen auf leistungssteigernde Maßnahmen eisenhistorischen Ereignisses. Jochen (10*) kommt soeben ins Ziel des 1997er Eisenmenschen. Es ist der Moment, in welchem der junge Mann seine breitensportliche 1:09er Zeit überdenkt und beschließt, im nächsten Jahr für Furore zu sorgen.
"Früchte! Ich ess nur noch Früchte, Mann!", so der Plan. Man trifft ihn nur noch mit seinem Entsafter an, selbst auf Reisen muss der mit. Ein Jahr später dann der große Knall: Mit einer 58er Zeit katapultiert er sich in die Eisenmenschenspitzenklasse, in welcher er sich dann auch vier Jahre hält und eine 55er Bestzeit herausholt. Bei der Siegerehrung 1998 kommentiert Stoffel (5*) die Verbesserung um über 11 Minuten ganz direkt: "Nur mit Früchten geht das nicht!". Die anderen Top-Athleten sind sichtlich und hörbar irritiert. Ob wir auch mal "Früchte" essen sollen? Oder vielleicht mehr Erdnussbutter und Karamalz, wie der Peter (19*)?
Nicht nur wegen des Bergtrikots, welches Jochen beim Wettkampf trägt, nennen ihn seine Mitstreiter an diesem Abend nur noch "Massi", benannt nach einem Spitzenfahrer der Tour, der wenige Tage zuvor ebenfalls einige Etappen im Trikot mit den roten Blutkörperchen fuhr. Denn Massi, das wissen wir, hatte damals noch eine kleine Namenswerweiterung unter den Radsportkollegen: "Massi, die Apotheke".
Nun, liebe Steilerleser, wir haben recherchiert: Und tatsächlich, wenn Ihr für den 2009er kurzfristig noch was Ergänzendes auf den Teller braucht, fragt Ihr einfach den Jochen. Der hat immer Leckeres im Programm.

Sonntag, 12. Juli 2009

Attenzione



Wunderbares Fundstück, eingereicht von Jochen M., einem neuen Mitmoscher der Hartwasen-Lachen-H30-Red-Clay-High-Performing-Winning-Ugly-Fighting-Spirit-Chicago-Rockets. Ganz nebenbei sind die Buben amtierender und verdienter Tabellenführer der Bezirksoberliga und Meisterschafts- und Aufstiegskandidat Nummer 1. Attenzione!

Dienstag, 7. Juli 2009

Road to Freibadparkplatz (-25)


Unter dem frenetischen Jubel der ihrem Start entgegen fiebernden zweiten Startgruppe kämpfen Morten (17*) und Berti (16*) um Positionen im unteren Mittelfeld 1998. Aufgepeitscht von den Institutskollegen Stoffel (5*), Thohelm (7*) und Eise (1*) zieht Morten vorbei und zeigt die Siegerfaust. Derart herausgefordert, überpowert Berti daraufhin beim Wechsel, holt bis zum Radstart unglaubliche 25 Sekunden raus, bricht dann allerdings anschließend komplett ein. Auch das gibt es, beim Rutschsplit übersäuert!
Findige Statistiker haben übrigens rausgefunden, dass es in diesem ewig jungen Duell 7:7 steht. Einer geht also in diesem Sommer wieder in Führung. Es wird dabei sicher wieder entscheidend sein, wer sich zwischen den beiden Schwimmbecken gut positioniert.

Montag, 6. Juli 2009

Fundstück aus dem Brockhaus


Mal wieder was für unsere Rätselfreunde, heute von unserem Zürireporter Köbi Stoffner.
"Jetzt ging ich gerade an meinem Daddy-Day durch's Quartier und hatte eigentlich Brot kaufen im Sinn. In der Auslage eines eher zweifelhaften Ladens - einer Mischung zwischen Flimseladen, Import/Export und niederklassigem Second-Hand (Brockenhaus aus Schweizerdeutsch) - machte ich dann aber einen überraschenden archäologischen Fund.
Die echte Franz- Beckenbauer-Sporthose in der Originalverpackung und nicht gebraucht. Für CHF 4,-. Laut Preisschild hat sie mal CHF 29,00 gekostet. Dazu habe ich jetzt folgende Fragen an die Fachleute: Wann war das Erscheinungsdatum dieser wahnsinnigen Shorts (100 % Polyamid und dunkelblau mit 3 weissen Streifen)? Die Lösung der zweiten Frage führt vielleicht auf die Spur der ersten: Wer ist die Nase rechts hinter Franz? Leider war die Auswahl an Grössen sehr eingeschränkt; es gab nur eine, in Grösse 3, und das ist verdammt klein, selbst mit dem Massstab der xxer-Jahre (Habt ihr gedacht ich verrate jetzt die Lösung?). Damals wurde das Beinkleid ja gemeinhin noch etwas enger getragen als heute. Also habe ich direkt nichts von der Trouvaille, werde aber meinen Sohn zu seinem ersten Kick mit extrem hoher Retro-Credibility einkleiden können."

Freitag, 3. Juli 2009

Road to Freibadparkplatz (-29)



Heute: Die Psychoecke. Über die Zweifel der Athleten beim morgendlichen Ablegen der Kleider, ob es die richtige Entscheidung war, sich wieder für den Eisenmensch gemeldet zu haben, sind uns viele Ohrenzeugenberichte bekannt. Auch in den berüchtigen Heartbreakhills "Wendeltreppe", "Wolfenbuckel", "Wengertsteige" und "Weihdorfer Wiese" nagt die Frage nach dem "warum?" an den weniger eisernen Mädels und Buben. Doch es geht auch anders. Das Zauberwort heißt "Endorphinausschüttung". Die Folgen hiervon im Bild gut sichtbar bei Barni (12*) 2007. Ein durch und durch glücklicher Finisher.
Für den interessierten Steilerkonsumenten hier kurz die wichtigsten Fakten zu diesem Rauschzustand:
"...Endorphin ist eine Wortkreuzung aus „endogenes Morphin“, vom Körper selbst produziertes Opioid. Endorphine regeln Empfindungen wie Schmerz und Hunger. Sie stehen in Verbindung mit der Produktion von Sexualhormonen und werden mitverantwortlich gemacht für die Entstehung von Euphorie. Das Endorphinsystem wird unter anderem in Notfallsituationen aktiviert. Bisher wurde angenommen, dass die Endorphinausschüttung der Grund sei, warum manche schwer verletzte Menschen zunächst keine Schmerzen verspüren. […] Endorphine werden auch beim Konsum bestimmter Gewürze wie Chili produziert. Verletzungen, aber auch UV-Licht und positive Erlebnisse wie Küssen lösen die Ausschüttung von Endorphinen aus, was ihnen den leicht irreführenden Namen „Glückshormone“ eingebracht hat. Bestimmte körperliche Anstrengungen („Runner’s High“) und Schmerzerfahrungen können möglicherweise durch die Ausschüttung von Endorphinen einen Glückszustand hervorrufen. Diese Wirkung ist inzwischen medizinisch unumstritten..."
Wir fassen zusammen: Schmerz, Hunger, Sex, Notfall, Chili, Küssen, Glück. Genau so fühlt sich ein Eisenmensch an, oder?
Verstärkt wird dieser Effekt übrigens noch durch das Tragen kultischer Kleidungsstücke, wie beispielsweise Gladbachtrikots.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Road to Freibadparkplatz (-31)



Bei der zweiten Ausgabe des harten Holzgerlinger "Triathlon+1" ging es erstmals richtig früh zur Sache. War bei der ersten Ausgabe noch das Frühstück vor dem Wettkampf angesagt, ging es nun erstmals vor den offiziellen Öffnungszeiten des Freibads ins Becken. Den schmerzhaften Erfahrungen des Vorjahres mit 25 Startern auf 2 Bahnen (!) konnte man so zwar entgehen, wir erkauften uns diese Erleichterung jedoch ganz hart durch eine Sign-in-Uhrzeit um 6:30 Uhr.

Im Bild sehen wir Blumi (18*) bei der Lagebesprechung. Als Routinier weiß er ohnehin, was Peter (19*) erzählt, so kann er die Zeit besser nutzen. Aufgrund seiner Erfahrungen vom Ski-Slalom weiß er, wie wichtig es ist, in Gedanken noch einmal die ganze Strecke durchzugehen. Sicher gehen nun auch die Erfahrungen des vorabendlichen Rutschtrainings noch mit ein. Am Ende besteht er wie seine 42 Mitstreiter tapfer. Seine Zeit ist aufgrund der mentalen Vorbereitung sehr gut, knapp über einer Stunde, Platz 6. Dreimal bleibt er fortan unter der für ihn magischen Marke der Stunde, doch die 1:00 ist viele Jahre sein Begleiter.

Story '91: Dass den Wechselzeiten damals nicht ganz so viel Beachtung geschenkt wurde, ist belegt durch die Tatsache, dass zwei Teilnehmerinnen (1*) nach dem Rutschsplit die Umkleidekabinen aufsuchten und sich anschließend noch ein wenig frisierten. Natürlich nur die nötigsten Handgriffe. Wettkampf. Andere waren da über die Jahre weniger erschrocken. Was echte Podestathletinnen und -athleten sind, die ziehen sich schonmal mitten auf der Freibadliegefläche komplett nackt aus. Beim Eisenmensch wird auch für die wenigen Zuschauer eben wirklich alles geboten.

Die Urkunde weist aus: "Zum zweitenmal in der langen Geschichte Holzgerlingens haben sich am 21. Juli 1991 stählerne Körper in die tosenden Fluten und auf die glühenden Straßen des Schönbuchrandes geworfen."
Genau so war's!